Informationen zur Szintigraphie
Funktionsprinzip
Verwendung von schwach radioaktiven Substanzen zur Darstellung von:
- Vermehrter Stoffwechselaktivität
- Entzündungsherde mit Osteogenese
- Vermehrte Durchblutung und Gefäßpermeabilität
Indikationen
- Unklare klinische Befunde
- Lahmheiten, die zu gering sind, um zu anästhesieren
- Multiple Schmerzherde
- Unklare, verwirrende Anästhesiebefunde (Szintigraphie frühestens 3-9 Tage später)
- Sehr widersetzliche Pferde
- Abklärung, ob röntgenologischer Befund aktiv ist oder nicht
- Ermöglicht das Erkennen von pathologischen Prozessen an röntgenologisch / anästhesieologisch schwer zugänglichen Bereichen (Wirbelsäule, Becken etc.)
- Reduziert unter Umständen den Einsatz weiterer diagnostischer Mittel
Ablauf
- Terminvereinbarung
- Stationäre Unterbringung des Pferdes 1 Tag vor Untersuchung (sonst leicht Fehlinterpretationen)
- Untersuchung am stehenden, sedierten Pferd
- Entlassung 3 Tage nach der Untersuchung ("Abstrahlen")
Ansprechpartner: Herr Dr. Ulrich Walliser und Herr Christoph Paschke
Image-Film "Szintigraphie"