IRAP - Die neue Methode zur Gelenksbehandlung

Methode
Bei Arthrose und Arthritis wird lokal in den entzündeten Gelenken vermehrt Interleukin 1 (Il-1) gebildet. Dieser Lokalfaktor ist der hauptsächliche Verursacher der Entzündung und des Schmerzes in den Gelenken und hält sich vorwiegend in der Synovia, der Gelenksflüssigkeit auf. Seine Wirkung wird über Rezeptoren vermittelt. Dieses Interleukin schädigt die Knorpelschicht und lässt die Arthrose fortschreiten.

Eine Entzündung im Körper wird natürlicherweise durch körpereigene Antikörper gegen dieses Interleukin geheilt. Diese werden in bestimmten Blutzellen, den Monozyten, gebildet. Diese Selbstheilung des Körpers kann durch eine einfache Methode effektiv potenziert werden.

Dem Pferd wird Blut in eine Spezialspritze entnommen, in der das Blut 24 Stunden bei Körpertemperatur "brütet". Dabei produzieren die Monozyten des Blutes den Antikörper gegen das Interleukin, das anschließend in 100-facher Konzentration vorhanden ist. Zusätzlich werden Wachstumsfaktoren produziert, die die Knorpelregeneration anregen und fördern. Dieses körpereigene Serum wird direkt ins Gelenk injiziert um dort die Entzündung und Knorpelschäden zu heilen.

Bisher publizierte Ergebnisse bei der Anwendung beim Pferd zeigen beste Verträglichkeit und gute Langzeitergebnisse im Vergleich zu Hyaluronsäure und Cortisonpräparaten.

Ansprechpartner: Dr. Ulrich Walliser

 

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